Krankheiten der Rispenhirse (Panicum miliaceum)

Der Anbau von Rispenhirse (englisch proso millet) war früher in der Schweiz weit verbreitet. Später wurde die Rispenhirse von Weizen und Kartoffeln weitgehend verdrängt. Dank ihrer geringen Ansprüche an die Nährstoff- und Wasserversorgung sowie ihrer kurzen Vegetationszeit könnte sie für Schweizer Landwirte eine wertvolle Alternative in getreidebetonten Fruchtfolgen bieten. Rispenhirse ist wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Trotzdem können regelmässig Blattflecken (verursacht durch Magnaporthe grisea) und Hirsenbrand (Sporisorium destruens) beobachtet werden.

Blattflecken der Rispenhirse (Magnaporthe grisea)

Blattflecken an der Rispenhirse (Magnaporthe grisea)runde, braune Flecken, die zu länglichen grau-braunen Streifen auswachsen, Flecken häufig mit violettem bis dunkelbraunem Rand, Halme, Halmknoten, Rispen und Spelzen werden ebenfalls befallen
 
 

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Hirsenbrand (Sporisorium destruens)

Hirsenbrand (Sphacelotheca destruens)Anstelle der Rispe wird eine eiförmige oder längliche Brandbeule gebildet, die rotbraune Brandsporen freilegen. Im Innern des Fruchtkörpers befinden sich fadenförmige Gewebeteile.
 
 

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