Krankheiten der Sojabohne (Glycine max)

Weltweit sind mehr als 200 Erreger von Krankheiten an Sojabohnen bekannt. 35 davon verursachen einen wirtschaftlich wichtigen Schaden. Für das Jahr 2006 wurde geschätzt, dass 28% der weltweiten Sojaernte durch Krankheiten vernichtet wurden (Hartmann et al. 2015). Die grössten Schäden werden in Brasilien durch den Sojarost (Phakopsora pachyrhizi) und in Nordamerika durch die Soja-Zystennematoden (Heterodera glycines) verursacht. In der Schweiz ist der Krankheitsdruck meistens gering. Gelegentlich treten Sklerotinia (Sclerotinia sclerotiorum), falscher Mehltau (Peronospora manshurica) und Bakterienbrand (Pseudomonas savastanoi pv. glycinae) auf. Auch Schädlinge sind selten: Die Maden der Saatenfliegen, die Raupen der Distelfalter oder Spinnmilben können den Sojapflanzen schaden.

Bakterienbrand (Pseudomonas savastanoi pv. glycinea)

Bakterienbrand (Pseudomonas savastanoi pv. glycinea)eckige, braun bis schwarz verfärbte Nekrosen auf den Blättern, die von einer gelben Zone umgeben sind; totes Blattgewebe kann ausfallen; infizierte Blätter sind oft deformiert, verkrüppelt und chlorotisch

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Falscher Mehltau (Peronospora manshurica)

Falscher Mehltau (Peronospora manshurica)gelbe Flecken auf der Blattoberseite und ein grau-violetter Pilzrasen auf der Blattunterseite

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